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10. Dezember 2014

Bedarfsgerechte Patientenversorgung: durch Online-Zweitmeinung sinnlose Operationen umschiffen

MedexoBubble

Die Vorbereitungen des Versorgungsstärkungsgesetzes sind in vollem Gange. Neben Verbesserungen bei der Terminvergabe an gesetzlich Versicherte beinhaltet es auch das Recht auf eine medizinische Zweitmeinung nach der Erstdiagnose. Die neue Regelung soll Anfang 2016 in Kraft treten.

Das Recht auf eine ärztliche Zweitmeinung existierte bisher nicht in einem rechtlichen Rahmen, war grundsätzlich aber schon vorhanden. Wie eine Umfrage der Asklepios Klinik und des IMWF-Institut für Management- und Wirtschaftsforschung herausfand, wissen ein Viertel der Deutschen nicht, dass Sie ein Recht auf Zweitmeinung bereits haben. 15 Prozent der Befragten glauben, dass sie für eine medizinische Zweitmeinung finanziell aufkommen müssen.

Experten wie Prof. Dr. Götz Geldner, Präsident des Bunderverbandes Deutscher Anästhesisten, befürchten eine Einschränkung der Patientenversorgung durch das Versorgungsstärkungsgesetz: durch die Überbeanspruchung medizinischer Spezialisten durch Zweitmeinungsanfragen in den geplanten, sogenannten “Service-Stellen” würden diese automatisch andernorts fehlen. Dem lässt sich entgegnen, dass Zweitmeinungen nicht nur vor Ort eingeholt werden können oder müssen. Neue technologische Konzepte ermöglichen eine Zweitmeinung auch über weite Distanzen und können beispielsweise eine hohe Nachfrage in  einem Ballungszentrum durch genügend Überkapazitätenin einer anderen Region abdecken.

Eine telemedizinische Zweitmeinung kann zeitsparend Distanzen und Ländergrenzen überbrücken und so Experten-Zweitmeinungen garantieren, auch wenn die Kapazitäten an Experten in einer Region erschöpft sein sollten – dieser Fall ist de facto äußerst unwahrscheinlich. Wie die CDU in einem 19-Seitigen Papier namens “Weichen stellen für ein innovatives und wettbewerbsfähiges Deutschland” festhielt, soll Deutschland zu einem “Leitmarkt von Innovationen für ältere Gesellschaften” werden.Das Papier war im Vorfeld des CDU-Parteitags verfasst worden. Auch in dem Papier wurde festgehalten, dass Telemedizin vor allem für die ländliche Gesundheitsversorgung von großem Wert ist.

Deshalb wolle man den Aufbau einer umfassenden Telematikinfrastruktur für einen sicheren und schnellen Informationsaustausch etwa zwischen Krankenhäusern und Arztpraxen, heißt es in dem Dokument. Medexos Erfahrungen mit telemedizinischen Zweitmeinungen in den letzten zwei Jahren sind ein Beleg für den Erfolg von telemedizinischen Konzepten: das Konzept garantiert Patienten eine bedarfsgerechte Versorgung – ob sie auf dem Land leben, oder in einem medizinisch stark ausgelasteten Ballungsgebiet.

Deshalb wurde das Konzept der telemedizinischen Zweitmeinung von Medexo auch in das Deutsche Telemedizinportal aufgenommen.

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