Hotline: +49 30 555 7053 0 (Montag bis Freitag | 09:00 - 18:00 Uhr)

Anmelden
DE | en |

Beratung zur Zweitmeinung

+49 30 55570530

Montag - Freitag | 09:00 - 18:00 Uhr

Direkt zur Zweitmeinung

14. Juli 2014

Medizinische Zweitmeinung: Qualitätssicherung in Krankenhäusern und Kliniken

Artzt fühlt Puls von Patient

Die medizinische Zweitmeinung zur Qualitätssicherung in der Gesundheitspolitik – sowohl die Christlich Demokratische Union (CDU) als auch die Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) sehen in diesem Gedanken einen hohen Mehrwert für die Gesundheitsversorgung in Deutschland. Dies geht aus Statements hervor, die sowohl Jens Spahn (gesundheitspolitischer Sprecher/CDU) als auch Dr. Karl Lauterbach (gesundheitspolitischer Sprecher/SPD) gegenüber den Medien äußerten. Seit Jahren wird die Thematik von den Medien immer wieder aufgegriffen, während die Operationszahlen in Deutschland weiter ansteigen. Mittlerweile werden hier zu Lande jährlich über 18 Millionen operative Eingriffe durchgeführt. Das Gutachten unterstreicht den Handlungsbedarf und Reformdruck im Bereich des Krankenhausvergütungssystems DRG-Fallpauschale.

Die Ergebnisse der im gesetzlichen Auftrag erstellten Studie zeigen, dass vor allem in Unikliniken die Zahl der OP’s ansteigt. Im Zeitraum von 2007 bis 2012 ist die Anzahl an Operationsfällen in Deutschlands Uniklinika um 15,9 Prozent auf 1,88 Mio. Fälle im Jahr gestiegen. Auch in den übrigen Krankenhäusern stiegen die Zahlen um 6,9 Prozent an – auf 16 Mio. Behandlungen. Die Studienresultate werden von den Akteuren im Gesundheitssystem völlig unterschiedlich bewertet.

Der Spitzenverband der Krankenkassen geht davon aus, dass Patienten auch aus finanziellen Anreizen heraus operiert würden. Demgegenüber äußerte die Krankenhausgesellschaft, dass die zunehmenden Eingriffe durch eine steigende Krankheitslast der Patienten in Deutschland bedingt sei.

Beide großen Parteien sprechen sich als Reaktion für besser informierte Patienten durch Zweitmeinungen aus. Jens Spahn (CDU) sagte der Deutschen Presseagentur (dpa) in Berlin, dass “über die Möglichkeit zur Zweitmeinung und gezielte Preisabschläge gegengesteuert” werden solle. Dr. Karl Lauterbach (SPD) kommentierte gegenüber der “WELT”, dass die Zweitmeinung von den Kassen gezahlt werden solle. Denn wenn überflüssige Operationen so vermieden würden, könnten Kosten gespart werden.

Kritiker wenden ein, dass eine medizinische Zweitmeinung bereits bezahlt würde. Ein Patient müsse lediglich einen zweiten Arzt aufsuchen, um eine zweite Arztmeinung einzuholen. Das ist bedingt richtig: ein zweiter Arztbesuch resultiert in einer zweiten medizinischen Meinung. Fraglich ist, ob in diesem Fall alle Krankenunterlagen des erstbehandelnden Arztes vorliegen und ob die Zweitmeinung unabhängig getroffen wird.

Diesen Vorteil bietet die telemedizinische Zweitmeinung von Medexo: Holt sich ein Patient seine Zweitmeinung online ein, kann absolute Unabhängigkeit garantiert werden – da eine Weiterbehandlung des zweitbegutachtenden Arztes ausgeschlossen ist. Ein weiterer Vorteil telemdizinischer Patientenversorgung ist der Zugang zu absoluten Experten – trotz geografischer Distanz. Das Unternehmen um Geschäftsführer Dr. Jan Loh und Knie-Experte Prof. Dr. Hans Pässler entwickelt ein telemedizinisches Konzept, das eine adäquate Antwort für die flächendeckende Gesundheitsversorgung im 21. Jahrhundert verkörpert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.