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4. April 2014

MLP Gesundheitsreport 2014

Bundestag

“Die Bürger bewerten das deutsche Gesundheitswesen grundsätzlich als sehr gut (79 Prozent)”*, allerdings lassen sich eklatante Unterschiede beim regionalen Vergleich von Krankenhäusern feststellen. Dies ergibt die Auswertung der Erhebungen zum Gesundheitsreport 2014 der MLP. Im Saarland geben beispielsweise nur 32 Prozent der Bürger an, mit ihrer Gesundheitsversorgung zufrieden zu sein. Ein Hinweis auf mögliche Gründe gibt die Tatsache, dass 79 Prozent der Krankenhausärzte ihre Therapiefreiheit eingeschränkt sehen. Auch über Personalengpässe in Krankenhäusern moniert die Ärzteschaft in Deutschland. Deshalb wird auch von 79 Prozent ein stärkeres Eingreifen der Politik gefordert.

Wie dies aussehen könnte, wurde auf der Jahrespressekonferenz 2014 der MLP-Unternehmensberatungsgruppe erkennbar: Sowohl Ärzte, als auch Patienten würden bestimmte Aspekte der gesundheitspolitischen Vorschläge im Koalitionsvertrag begrüßen. Mit dazu gehört die medizinische Zweitmeinung. Sie könnte helfen, das angeknackste Patienten-Ärzte-Verhältnis wieder herzustellen, würde Kosten durch das Unterbinden von unnötigen Operationen einsparen und mehr Sicherheit vermitteln.

Wird die Zweitmeinung wie im Fall von Medexo online eingeholt, käme als Vorteil der Zugang zu absoluten Spezialisten hinzu – geografischen Distanzen zum Trotz. In der Vergangenheit hatte sich herausgestellt, dass die Operationszahlen in bestimmten Fachbereichen (Orthopädie, Kardiologie, etc.) unnatürlich stark in die Höhe schossen. Auf Basis diverser Gesundheitsreports der Krankenkassen und einer Studie der OECD im Frühjahr 2013 war das Gesundheitssystem in Deutschland in diesem Zusammenhang mehrfach als “OP-Weltmeister” betitelt worden. Das Ansteigen der Operationszahlen wird vor allem auf das Verrechnungsmodell nach der DRG-Fallpauschale und dadurch entstehende finanzielle Fehlanreize zurückgeführt. Das Argument, der technologische Fortschritt oder der demografische Wandel in Deutschland seien verantwortlich für die steigenden OP-Zahlen, konnte spätestens durch die Studie “Managing Hospital Volumes: Germany and experiences from OECD countries” der OECD (im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit) entkräftet werden.

*MLP Gesundheitsreport 2014: Krankenhausärzte schlagen Alarm – Bevölkerung sorgt sich um Pflegesituation (31.03.2014)

Die Medexo-Statistiken (siehe unten) zu den ausgesprochenen Empfehlungen von Medexos Spezialisten unterstreichen, was der Gesundheitsreport der MLP herausstellt: Nur in einem Drittel der Fälle wurden die Therapievorschläge der erstbehandelnden Ärzte bestätigt, in zwei Dritteln wurde entweder eine alternative OP empfohlen (20%) oder eine konservative Behandlungsmethode (etwa eine Physiotherapie) empfohlen. Dadurch, dass eine Weiterbehandlung durch die Medexo-Experten  ausgeschlossen ist, wird eine unabhängige Zweitmeinung garantiert.

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