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28. Dezember 2013

Zweitmeinungspioniere Medexo und Vorsicht Operation

  • Operationszahlen steigen – viele Krankenhäuser defizitär
  • Politik: Zweitmeinung zur Qualitätskontrolle?
  • Telemedizin und Online-Zweitmeinungen beschleunigen kostensparend flächendeckende Versorgung

Die Operationszahlen in Deutschland sind extrem hoch, der Operationswahn scheint nicht abzuflauen. Besonders hoch sind die OP-Zahlen im Bereich des Bewegungsapparats und des Herzen (Herzkatheter-Behandlungen). Gesundheitspolitiker reagierten bei der Verfassung des Koalitionsvertrags auf diesen Missstand im deutschen Gesundheitssystem.Ärzte sollen dazu verpflichtet werden ihre Patienten mindestens zehn Tage vor einem operativen Eingriff bei bestimmten Diagnosen auf ihr Recht auf eine medizinische Zweitmeinung hinzuweisen. Die Zweitmeinung soll sicherstellen, dass eine vorgeschlagene OP auch sinnvoll und nötig ist und könnte sich als geeignetes Instrument herausstellen, um unnötige Eingriffe einzudämmen und die Behandlungsqualität zu steigern.

Zweitmeinung ist nicht gleich Zweitmeinung

Das Prinzip der medizinischen Zweitmeinung ist nicht neu, das Einholen einer solchen Zweitmeinung über das Internet allerdings schon. Vor allem große räumliche Distanzen zwischen Patient und Spezialist lassen sich im Krankheitsfall durch das einzigartige Online-Verfahren überbrücken. Seit zwei Jahren bietet die Medexo GmbH medizinische Zweitmeinungen online an – Gründer und Visionär Prof. Dr. Hans Pässler hat die problematische Mengenentwicklung damals bereits richtig gedeutet.

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) begrüßt die im Koalitionsvertrag vorgesehenen Pläne. Die DGOU erachte das Recht auf Zweitmeinung als eine wertvolle Qualitätsinitiative, so Reinhard Hoffmann, Präsident der Fachgesellschaft, gegenüber dem Ärzteblatt.*

Ergebnisse und Statistiken von Medexo

Die Ergebnisse des Medexo-Spezialisten-Netzwerks korrelieren mit Umfrageergebnissen der Krankenkassen. Die Techniker Krankenkasse hat 2012 festgestellt, dass bis zu 87 Prozent der Operationen am Rücken ihrer Versicherten unnötig waren. Die Medexo-Spezialisten rieten bisher 61 Prozent der Patienten von einer vorgeschlagenen OP am Rücken ab. Im Gesamtbild des Bewegungsapparats zeichnet sich ein ähnliches Bild ab. In 2/3 der Fälle empfahl das Experten-Team eine alternative Behandlung oder einen anderen operativen Eingriff.

Empfehlungen gesamt_2014_01_29

Quellen

*aerzteblatt.de: Ärzteschaft – Orthopäden und Unfallchirurgen begrüßen geplantes Recht auf Zweitmeinung. 4. Dezember 2013. Link: http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/56811/Orthopaeden-und-Unfallchirurgen-begruessen-geplantes-Recht-auf-Zweitmeinung (letztmalig abgerufen am 05.12.2013)

*Idw – Informationsdienst Wissenschaft: Koalitionsvertrag: Orthopäden und Unfallchirurgen begrüßen Recht auf Zweitmeinung. 4. Dezember 2013. Link: http://idw-online.de/de/news564694 (letztmalig abgerufen am 05.12.2013)

Über Medexo:

Medexo bietet einfachen und schnellen Zugang zu medizinischen Experten online für eine fachärztliche Zweitmeinung. Das Service-Angebot unter www.medexo.com richtet sich an Patienten, die vor der schwierigen Entscheidung stehen, ob eine Operation medizinisch wirklich notwendig ist. Das Berliner eHealth Startup bietet den unabhängigen Zweitmeinungs-Service in Deutscher und Englischer Sprache. Das Angebot wird durch kooperierende Krankenkassen erstattet. Für Selbstzahler weltweit wird durch Medexo „Medizin made in Germany” rund um die Uhr erreichbar.

Pressekontakt:

Dr. Jan-Christoph Loh, Geschäftsführung
presse@medexo.com
Tel.: 030/983216951

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